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Mädchengymnasium Jülich


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Die Schule

Das Mädchengymnasium Jülich setzt nicht erst seit den Ergebnissen der PISA-Studie auf Leistungsmotivation und persönliche Förderung aller Schülerinnen, auch der gut begabten. Ohne den Fachunterricht völlig in Projekte aufzulösen, beschreitet die Schule behutsam Wege zu außerunterrichtlichen Begegnungen. Kontakte zur Universität, zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, zu Menschen aus anderen Regionen und sozialer Einsatz eröffnen Horizonte für Werte, für die es sich einzusetzen lohnt. U.a. besuchten das MGJ Persönlichkeiten wie Kardinal James Sin aus Manila und der ehemalige Bundestagspräsident Philipp Jenninger.


Zu Partnerschulen in Frankreich, England, Spanien, Kanada und Australien werden regelmäßige Kontakte gepflegt. An den inzwischen jährlich organisierten Studientagen für die Oberstufe sprachen u.a. Prof. Dr. Werner Heldmann von der Universität Düsseldorf und Dr. Hartmut Rahn, Geschäftsführer der Studienstiftung des deutschen Volkes, über menschliche und fachliche Voraussetzungen für ein Studium.

Innovationen

Seit Ende der 60er Jahre war in der Josefs-Schule an einem Mitwirkungsmodell gearbeitet worden, das 1970 probeweise eingeführt und durch den neuen Schulträger schließlich als "Grundgesetz der Schule" approbiert wurde: Eltern, Lehrer und Schülerinnen erkennen in der Präambel "eine wissenschaftlich fundierte, personale, dem christlichen Menschenbild... verpflichtete Erziehung als gemeinsame Grundlage ihres Handelns" an.


Auf eine "vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern" wird besonderer Wert gelegt. Die Eltern haben in diesem Modell ein stärkeres Mitbestimmungsrecht als an öffentlichen Schulen, nämlich ein Drittel der Stimmen, ebenso viele wie Lehrer und Schülerinnen. Hilfestellungen erhalten die Eltern u.a. in Gesprächsabenden über Erziehungsfragen, wie Hausaufgaben, Taschengeld, Freundschaft etc.


Auch die meisten Veröffentlichungen der "Gelben Reihe" basieren auf Vorträgen im MGJ, die sich vor allem an die Eltern richten.


Die Bewahrung seiner spezifischen Erziehungsziele hatte der Schulträger auch bei der Umsetzung der Oberstufenreform an den Gymnasien seit 1972 vor Augen. Die kontinuierliche Beziehung im Klassenverband zu Lehrern und Mitschülerinnen erschien ihm wichtiger als ein unbeschränkt großes Kursangebot. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, schrieb der Fördergemeinschaft Anfang 1994: „Ferner bin ich überzeugt, dass eine stabile Lerngruppe das gemeinschaftliche Einüben von Regeln und Verhaltensweisen fördert und damit eine wesentliche Voraussetzung für den Erwerb sozialer Kompetenz ist. Es wäre nach meiner Einschätzung daher ein Gewinn, wenn die Kernfächer in der Oberstufe wieder im Klassenverband unterrichtet würden.“

100 Jahre Geschichte bis zur Europaschule


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100 Jahre Tradition

Das Mädchengymnasium Jülich lebt aus einer mehr als 100jährigen Tradition. 1891 übernahmen Olper Franziskanerinnen eine schon bestehende "Höhere Töchterschule" mit 30 Schülerinnen in Jülich. Die Schule bauten die Ordensschwestern bis zur Zwangsauflösung durch die Nationalsozialisten 1940 zu einem modernen, staatlich anerkannten "Oberlyzeum" aus. 1945, wenige Monate nach Kriegsende, konnten die Schwestern die Schule in völlig zerstörten Gebäuden wiedereröffnen als Neusprachliches Gymnasium mit einem Gymnasium für Frauenbildung.


Anfang der 70er Jahre mussten die Ordensschwestern die Schule wegen Personalmangels aufgeben. Die Fördergemeinschaft übernahm am 1.1.1972 ein Gymnasium mit 569 Schülerinnen und 45 Lehrkräften.

Schulleiterinnen des MGJ waren von 1968-1987 Dr. Liselotte Böhme, von 1987-1997 Dr. Rosemarie Rheinbold, von 1998-2009 Frau Ines Nagelschmitz, von 2009 bis 2016 Frau Maria Bardenheuer, seit 2017 Frau Christiane Clemens.

Im Jahre 2016 konnte das MGJ sein 125jähriges Bestehen mit 638 Schülerinnen und 52 Lehrern feiern. Die Geschichte des MGJ wurde von Dr. Peter Nieveler in einem Buch festgehalten.
Im Jahre 2008 wurde dem MGJ die Auszeichnung EUROPASCHULE verliehen aufgrund seiner intensiven Sprachförderung u.a. durch bilingualen Unterricht und durch vielfältige Austauschprogramme.

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Adresse

Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft e.V.
Paulistrasse 22
50933 Köln

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Telefon: 0221 / 496405
Telefax: 0221 / 4995197

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